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Produzieren

Produzieren am Showtag

Wenn das Event läuft: Bühnen live schalten, die Regie mitlaufen lassen und Grafiken für Beamer, Foyer und Stream bespielen, aus denselben Daten wie die Planung.

Am Showtag ändert sich die Aufgabe: Es wird nicht mehr geplant, sondern gesteuert. iveo hat dafür einen eigenen Modus: dieselben Daten, andere Oberfläche. Niemand tippt Namen in ein Grafikprogramm ab, weil die Namen schon da sind.

Die Regie-Ansicht am Showtag: oben eine ON-AIR-Leiste, darunter der Ablauf des Tages mit Uhrzeiten, Titeln, Bühnen und Sprachkennzeichnung.

Beispieldaten aus einem Demo-Event.

Der Produce-Modus

Der Produce-Modus ist ein eigener Bereich, in den ihr während des Events umschaltet. Er zeigt nicht das Planungswerkzeug, sondern das, was jetzt zählt: Was läuft gerade, was kommt als Nächstes, wer steht wann auf welcher Bühne.

Die Inhalte sind dort schreibgeschützt. Das ist Absicht: Während die Show läuft, soll niemand versehentlich ein Programm umbauen. Verändern lässt sich dort nur, was die Sendung selbst betrifft: eine Bühne live schalten und den YouTube-Livestream starten oder beenden.

Bühne live schalten

Ein Schalter setzt eine Bühne auf „live“. Das wirkt sofort weiter: Die öffentliche Event-Website und alle laufenden Vollbild-Grafiken ziehen in Sekundenbruchteilen nach, ohne dass jemand irgendwo neu lädt.

Für Gäste heißt das: Auf der Website steht, was in diesem Moment wirklich läuft, nicht was drei Wochen vorher geplant war.

Den YouTube-Livestream starten

Ist der YouTube-Kanal des Events verbunden und der Livestream am Programmpunkt eingeschaltet (siehe Programm und Kalender), startet ihr ihn direkt aus Produce. Der Chip „YouTube“ in der Vorschau oder die Taste y öffnet die YouTube-Steuerung. Dort hat jede Sprache eine eigene Kachel mit Signal, Stream-Key und den Knöpfen „Vorschau starten“, „Englisch live schalten“ und „Englisch beenden“; „Alle beenden“ und zwei weitere Sammelknöpfe schalten alle Sprachen auf einmal. Beenden fragt vorher nach.

Jede Kachel zeigt das Bild von YouTube, 5 bis 30 Sekunden verzögert. Maßgeblich für den Start ist das Signal, nicht das Bild. Der Ton ist aus; „Ton Englisch“ schaltet ihn für genau eine Kachel an, so prüft ihr jede Dolmetsch-Spur einzeln. Das Bild lädt YouTube erst, wenn das Fenster offen ist. Oben im Fenster steht, wie viel vom täglichen YouTube-Kontingent schon verbraucht ist. Läuft ein Stream, steht in der Kopfleiste rot „YouTube live · 2 von 3“, getrennt von der Live-Marke der Bühne.

Steuern dürfen Producer, Director und Operator. Moderator sehen die YouTube-Steuerung nur lesend.

Die Regie-Ansicht

Die Regie sieht den Ablauf als mitlaufende Liste: die Reihenfolge der Sprechenden mit Foto, Rolle und vorgesehener Redezeit, die Agendapunkte der laufenden Session und die internen Notizen, die euer Team beim Planen hinterlegt hat.

Alles davon stammt aus dem Programm, das ihr ohnehin gepflegt habt. Ändert sich kurzfristig etwas, ist die Änderung sofort in der Regie-Ansicht, nicht in einer ausgedruckten Fassung von gestern. Sind an einem Programmpunkt noch nicht alle Planungs-Boxen als fertig markiert, nennt die Live-Ansicht die offenen.

Im Kopf des Cockpits steht neben der Uhrzeit des Events eine zweite Uhr, voreingestellt auf Berlin. Ein Klick darauf öffnet eine Suche nach Stadt oder Zeitzone; „Berlin (Standard)“ stellt die Vorgabe wieder her, „Ausblenden“ nimmt die Uhr weg. Die Wahl gilt nur für dich auf diesem Gerät: Wer aus der Ferne mitarbeitet, sieht seine eigene Uhrzeit, die Regie vor Ort ihre.

Grafiken für Bühne, Foyer und Stream

Drei Ausgaben lassen sich als Vollbild auf einen Beamer, einen Foyer-Bildschirm oder in eine Streaming-Software wie OBS legen:

  • „Jetzt live“ je Bühne: Titel, Zeit und Speaker des Programmpunkts, den die Regie gerade live geschaltet hat; ohne Live-Schaltung der Tagesplan der Bühne.
  • Programm-Timeline: was heute läuft, in Echtzeit mitlaufend.
  • Bauchbinden: Namenseinblendungen für die Person, die gerade spricht.

Alle drei sind schlicht Webadressen. Ihr richtet sie einmal ein und lasst sie laufen; den Inhalt steuert ihr aus iveo, nicht am Gerät. Wie ihr Bildschirme vor Ort damit bespielt, steht im Kapitel Bildschirme am Veranstaltungsort.

Wer darf hier arbeiten

Der Produce-Modus ist den Rollen vorbehalten, die am Showtag wirklich steuern: Producer, Director, Operator und Moderator. Organiser und Editor haben hier bewusst keinen Zugang: Sie planen, sie fahren keine Show.

Wer welche Rolle bekommt, steht im Kapitel Rollen und Rechte.

Stand: 10. Oktober 2026

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